UNSERE LÄUFER

Wer sind wir? Was machen wir? Was „können“ wir?

Hier erfahrt ihr mehr zu den einzelnen Portraits der Jungs und ihren Strava Profilen

Tim Wagner

Läuferportrait

Mit knapp 17 Jahren sollte meine „Karriere“ als Läufer, wenn man es denn Karriere nennen mag, mehr oder weniger dem Zufall geschuldet, beginnen. Ich befand mich in der 11. Klasse und unser Sportlehrer meldete uns für die Abivorbereitungen bei dem Wuppertaler Volkslauf rund um die Ronsdorfer Talsperre an. Cool, dachte ich, da war ich schon das ein oder andere mal laufen. Dass ich den Volkslauf über die 5km Distanz aber auch gleich gewinnen würde, hatte ich mir im Traum nicht erhofft. Nach 18:16 Minuten kam ich völlig überrascht als Erster ins Ziel.

Was ein Start! Seitdem nahm ich jedes Jahr an diesem Lauf teil und konnte ihn 2016 und 2019 tatsächlich auch noch zwei weitere Male gewinnen. Zugegeben, der Lauf findet wirklich direkt in „meinem Laufrevier“ statt und man kann hier schon von einem gewissen Heimvorteil sprechen. 2019 habe ich meine Bestzeit auf diesem Rundkurs aufgestellt (17:24 min). Leider war dies auch der letzte Lauf, der dort ausgetragen wird, denn der Veranstalter (LC Wuppertal) gibt sein Amt ab (neuer Veranstalter: Bayer Wuppertal) und damit wechselt auch der Austragungsort. Schade. Aber nicht nur der Wuppertaler Volkslauf sollte mich Jahr für Jahr anziehen. Ach so: Hatte ich erwähnt, dass ich mit 5 Jahren das Fußballspielen angefangen habe und mich das Laufen oder das Konditionstraining auch früher schon nie gestört hat? Mit 20 Jahren habe ich meine Fußballschuhe allerdings schon an den Nagel hängen müssen, weil meine Krankenakte beim Arzt schon mehr als voll war.

Na ja, zurück zum Thema:

Auch die wohl größte Laufveranstaltung im Bergischen Land – der Schwebebahn-Lauf – habe ich 2015 für mich entdeckt. Hier kam ich nach 18:04min als 20. ins Ziel. 2017 hatte ich mit 16:42min schon eine etwas bessere Zeit vorgelegt, was für den 7. Platz reichte. Die Strecke wurde 2018 um ein paar Hundert Meter verlängert, was mir wahrscheinlich doch in die Karten gespielt hat, denn in diesem Jahr stand ich das erste Mal auf der großen Bühne – die schnellsten sechs Herren und Damen eines Laufs werden geehrt – Als fünfter und mit einer Zeit von 17:53min war ich überglücklich, aber aufgrund des Wetters (wir hatten an die 30 Grad und wirklich sehr schwüle Bedingungen) auch mehr als im Eimer. Getoppt wurde das dann nochmal im darauffolgenden Jahr 2019, als ich beim Schwebebahnlauf um zwei Sekunden am Sieg vorbeigelaufen bin. Hier hat der Schlusssprint entschieden, in welchem sich der Sieger mit einer glatten 17:00 im Vergleich zu mir (17:02min) ganz knapp durchsetzte. Das war ein toller Lauf. Vorne weg fuhren nicht nur die Führungsfahrräder, ein Mercedes C-Klasse Cabrio hatte zwei Fotografen bzw. Kameramänner an Bord, die ununterbrochen das Geschehen an der Spitze per Livestream ins Internet stellten. Da fühlte man sich schon ein bisschen wie ein Profi. Mir ging und mir geht es beim Laufen nicht darum, Erster zu werden, der Beste zu sein oder Jemanden zu besiegen. Ich laufe sehr gerne schnell und messe mich dabei auch gern mal mit Gleichgesinnten, das ist in meinen Augen völlig normal. 🙂 Mir macht Laufen in erster Linie einfach Spaß und ich bin froh, doch schon recht früh zu diesem Hobby gefunden zu haben.

Seit März 2020 habe ich meinen Trainingsumfang bedingt durch mehr Freizeit erhöht und laufe nun auch gern mal 110km in der Woche. Natürlich nur, wenn mein Körper mir keine stoppenden Signale in Form von Müdigkeit oder Erschöpfung zeigt. Denn eins muss Laufen immer: Es muss Spaß machen. Wenn ich mal keine Lust habe, morgens in die Laufschuhe zu hüpfen, dann lasse ich es auch. Das kommt zwar fast nie vor bei mir, aber ich laufe eben wirklich nur, wenn und weil es Spaß macht. Mittlerweile bin ich auf allen Strecken zwischen 5km und dem Marathon zu finden, aber auch außerhalb von Straßenrennen und Volksläufen bin ich liebend gern in den Bergen und auf naturbelassenen Trails zuhause. In unserer bunt gemischten Sechser-Konstellation bin ich wahrscheinlich einer der Verrückteren; oder besser gesagt für jeden Spaß zu haben. Wenn mich jemand nachts um halb drei anruft und fragt, ob ich morgen bei einem Marathon dabei bin, dann würde ich wohl nicht nein sagen. Ob solche Aktionen dann in den Trainingsplan passen sei mal dahingestellt. Und einen strikten Trainingsplan verfolge ich auch gar nicht, das würde mich wahrscheinlich nur „einschränken“. Das soll gleichzeitig auch nicht heißen, dass ich gänzlich ohne Trainingssteuerung und Intelligenz trainiere, aber ich lasse mir eben alle Freiheiten und habe einfach Spaß. Ich wiederhole mich schon wieder. 😉 Ich hoffe, ich konnte euch ein bissl mehr über mich und meine Person als (verrückten) Hobbyläufer erzählen, der auf dem Papier sicherlich ein wenig ambitionierter rüberkommt, als es eigentlich der Fall ist.

Tim Wagner

Instagram: @tist100
E-Mail: tim.wagner@die-pacer.com

5 km: 15:23
10 km: 32:37

Strava Profil

Ulrich Schulze-Bergkamen

Läuferportrait

Uli und das Laufen – das passte vor einigen Jahren noch nicht so, wie es jetzt der Fall ist. Davor habe ich mehrere Jahre erfolgreich Fußball und Tennis gespielt. Dazwischen war ich sogar noch Schiedsrichter beim Fußball! Doch irgendwann war für mich ein Punkt erreicht, an dem mir irgendwie die Lust und die Motivation fehlte. Deshalb war für mich klar, dass ich eine neue Herausforderung brauchte. Da ich immer in der Vorbereitung beim Fußball gelaufen bin, war für mich klar, dass ich mich dem Laufen widme. Im Jahr 2017 stieg ich dann in die Läuferszene ein. Relativ schnell merkte ich, dass alleine laufen keinen Spaß macht. Deshalb machte ich mich schnell auf die Suche nach einer Laufgemeinschaft. Schnell wurde ich fündig. Ich lernte die Pace Pack Runners kennen. Das ist eine Runningcrew aus dem Raum Dortmund/Hagen. Dort trifft man sich jede zweite Woche zum Crewrun in Dortmund in den unterschiedlichen Tempogruppen. Ich lernte sofort ganz viele neue Leute kennen, die das gleiche Hobby teilen.

Bis heute verbinde ich ganz viele tolle Erinnerungen mit den Pace Pack Runners, sei es das gemeinsame Intervall-Training oder das Zusammensein beim Wettkampf. Somit lernte ich auch meinen Trainer (Sascha Kowalski) kennen, der mich nun seit drei Jahren erfolgreich begleitet. Unter seiner Leitung habe ich 2019 den Düsseldorf Marathon in 3:12h gefinisht. Das war für mich ein großer Erfolg in meinem jungen Alter. Aber mir war auch klar, dass ich mich erstmal in den nächsten Jahren auf die Unterdistanzen konzentrieren werde, denn dort habe ich noch das größte Potenzial. Das sehe ich an meiner Entwicklung auf diesen Distanzen: In den letzten drei Jahren konnte ich z.B. meine 10-km Bestzeit auf eine tiefe 35er Zeit verbessern. Mein Ehrgeiz und meine Motivation nach schnelleren Zeiten sind enorm. Meine größten Lauferfolge waren bisher zahlreiche Podiumsplätze bei den AOK-Firmenläufen in Bochum und in Dortmund. Auch bei diversen Volksläufen landete ich schon unter den Top3. Mein größter Erfolg war aber bisher, dass ich den Lauf in Dortmund-Mengende über die 5km-Distanz gewinnen konnte. Zudem wurde ich 2019 Stadtmeister beim Hagener Volkslauf, den ich gleichzeitig auch über die 10km-Distanz gewinnen konnte. Seit Ende September bin ich Mitglied beim LT-Stoppenberg in Essen. Der Simon hat mich nach Essen gelotst – danke an dieser Stelle! Im Frühjahr 2020 habe ich dann die ganzen Jungs über Strava kennengelernt – Strava verbindet einfach! Wir hätten bis heute nicht gedacht, dass wir jetzt so ein Projekt am laufen haben. Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich ein kleiner Teil der Pacer bin.

Ulrich Schulze-Bergkamen

Instagram: @ulrich.schulzebergkamen
E-Mail: ulrich.schulze-bergkamen@die-pacer.com

5 km: 16:38
10 km: 35:18

Strava Profil

Marvin Jesinghaus

Läuferportrait

Schon seit Kindheitstagen war ich sehr sportbegeistert. Was sich erst als anfängliche Leidenschaft für den Fußball entpuppte ist nun das Laufen. Meine ,,Fußballkarriere“ hielt knapp zehn Jahre an, die ich mit großer Freude mit meinen Kumpels im Verein verbrachte. Die Leidenschaft für das Laufen entwickelte sich durch diverse Volksläufe.

Eine unbeschreibliche Atmosphäre konnte ich schon oft genießen und das trieb mich schon sehr früh dazu an, an einigen Läufen teilzunehmen. Anfangs waren es nur lokale Läufe wie z.B. der Röntgenlauf und der Remscheider Citylauf, doch dies verlagerte sich schnell überregional. Die nächsten Laufziele waren dann auch mal schnell Köln, Venlo, Duisburg und noch ganz viele andere Städte in NRW. Vereinsmäßig mit dem Laufsport habe ich bei der LG Remscheid begonnen. Der weitere Weg führte mich zum Remscheider SV, wo ich nebenbei noch in einer tollen Trainingsgruppe mit trainieren durfte. Mein kommender Weg führt mich nun zum TV Refrath. Ich freue mich auf eine neue sportliche Herausforderung. Dadurch lernte ich immer mehr Läufer kennen und so wurde meine Liebe zu diesem tollen Sport entfacht. Von Zeit zu Zeit begann ich ambitionierter an die Sache zu gehen und trainiere aktuell 5-6 Einheiten die Woche. Diese verbringe ich gerne auf den folgenden Laufstrecken: Kemnader See, Nordbahntrasse und der Phönixsee in Dortmund. Meine Woche besteht häufig aus einem Intervalltraining, einem zügigen Lauf, zwei lockere Läufe und einem langen Lauf. Mein bisher größter Erfolg sind die Stadtmeistertitel über 5km & 10km. Auf diesen Strecken fühle ich mich einfach Zuhause. Die Ziele für nächstes Jahr sind auch schon klar gesteckt. Ich freue mich auf kommende Veranstaltungen und neue Bestzeiten!

Marvin Jesinghaus

Instagram: @marvin.j298
E-Mail: marvin.jesinghaus@die-pacer.com

5 km: 16:39
10 km: 35:40

Strava Profil

Simon Seputis

Läuferportrait

Meine Leidenschaft und Liebe für das Laufen habe ich erst relativ spät entdeckt und bin erst seit zwei Jahren voll und ganz dabei. Aber die ersten Anzeichen hatte ich schon viel früher. Im Kindesalter habe ich für eine kurze Zeit Fußball gespielt und war mit einer kleinen Gruppe turnen, aber hatte nie so wirklich das gefunden, was mir Spaß gemacht hat. Durch meinen Freund bin ich zum ersten Mal im Alter von elf Jahren einem Leichtathletikverein beigetreten, aber nur für eine sehr kurze Zeit. Ab dann hieß es erstmal jahrelang Pause. Im Alter von 13 bin ich nach England gezogen und habe dort in der Schule einige neue Sportarten ausprobiert, wie Cricket, Rugby, Tennis und Badminton. Dabei habe ich mich auf den Badminton-Unterricht am meisten gefreut. Doch als die kalten Winter Monate kamen, haben uns die Lehrer aus der Halle geworfen und uns auf das riesige Sportfeld geschickt. ,,It´s time for Cross-Country” und viele haben sich davor gefürchtet. Das Feld war komplett durchnässt und matschig. Erst an der Startlinie hat man mir gesagt, dass wir gleich loslaufen. „Wait, what?“. Der Startschuss ging los und alle sprinteten wie verrückt. Da ich ahnungslos war und nicht wusste, dass wir 5 Runden (ca. 2500m) um das Feld laufen, bin ich ebenfalls losgesprintet, ein fataler Fehler, Endzeit: 16min. Doch ein paar Wochen später hatten wir erneut die Gelegenheit im Matsch zu baden, aber ich war vorbereitet. Nach und nach habe ich die Läufer vor mir geholt und ich konnte in den darauffolgenden Jahren meine Zeit auf 10min verbessern. Es hat Spaß gemacht! Der Sinn dahinter war es mit einer guten Platzierung ins Ziel zu kommen, da man für sein Haus Punkte bekommt und später auch belohnt wird! Jeder hat zusammengearbeitet, da der Crosslauf ein super Teamsport ist, wo man sich gegenseitig pusht, um am Ende des Jahres ein Preis für sein Haus zu gewinnen! In den nächsten Jahren hatten wir viele Klausuren und Prüfungen. Durch den ganzen Stress und Zeitdruck war es nicht möglich an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Trotzdem habe ich hin und wieder mal bei einem Crosslauf oder Parkrun mitgemacht und auf einmal hat das Laufen einen Sinn ergeben. Ich laufe für mich, aber auch für mein Team und für den Spaß und den gelegentlichen Sieg! So konnte ich meinen Kopf frei bekommen und hatte am Ende mehr Kraft im Alltag und in der Vorbereitung für die Prüfungen. Für mich war es klar, dass ich am Ende der Prüfungen wieder nach Deutschland ziehen würde, um da mit meinem Abitur weiterzumachen, deshalb habe ich nach Vereinen gesucht und mich mit meinem jetzigen Trainer in Kontakt gesetzt und mich über das Training informiert.

In Deutschland angekommen habe ich dann auch meinen Trainer und meine Vereinskameraden kennengelernt und dadurch konnte ich mich in den letzten zwei Jahren in Distanzen von 800 m bis 10km stark verbessern. Durch die ganzen Laufveranstaltungen auf der Bahn und auf der Straße habe ich viele neue Freundschaften geschlossen, unter anderem auch mit Uli und dem restlichen Teil der ,,Pacer“. Ich habe mit dem Training für 800 m angefangen und konnte dank meinem Trainer und seinen strukturierten Trainingsplänen meine Zeit von 2:30 min auf 2:07 min verbessern. Über die 5 km-Distanz von 20:47 min auf 18:00 min und 10 km von 46:08 min auf eine für mich utopische Zeit von 37:22min. Ich freue mich auf das weitere Training und auf die Zusammenarbeit mit ,,Die Pacer“ und bin gespannt, wie es mit der Leistung weitergeht.

Simon Seputis

Instagram: @simon.seputis
E-Mail: simon.seputis@die-pacer.com

5 km: 18:00
10 km: 37:22

Strava Profil

Sven Hmielosz

Läuferportrait

Zum Laufen bin ich gekommen, weil ich nach einer neue Herausforderung suchte. Ich kam 2017 berufsbedingt in ein Internat, in dem ich einen Fitnesstrainer kennengelernt habe, der Triathlet ist. Er wurde darauf aufmerksam, dass ich ein Läufer bin. Also sprach mich der Trainer an und fragte mich, ob ich mich ausschließlich auf das Laufen konzentrieren wollte. Mein erster Lauf war gerade mal 4km. Heute würde ich dafür noch nicht mal meine Laufschuhe anziehen! Mit der Zeit habe ich immer mehr trainiert und wollte unbedingt an einem offiziellen Volkslauf teilnehmen.

Im Frühjahr 2018 habe ich mich dazu entschlossen, beim Kemnader Volkslauf teilzunehmen. Es warteten 10km am Kemnader See, der auch mein Lieblingsort zum Laufen ist. Am Ende sprang eine 43:50 min heraus. Damit war ich für den Anfang mehr als zufrieden. Mein Ehrgeiz nach schnelleren Zeiten war riesig. So habe ich mir ein Ziel gesetzt: Ich wollte im darauffolgenden Jahr beim gleichen Lauf unter 40:00 min laufen. Mir war klar, dass das kein Selbstläufer wird. Somit trainierte ich wirklich sehr hart und intensiv. Irgendwann kam der entscheidende Tag – meine Erwartungen waren enorm. Am Start stieg die Anspannung von Sekunde zu Sekunde. Im Rennen konzentrierte ich mich immer nur auf den nächsten Kilometer, und genau das war am Ende die richtige Taktik. In Zahlen: 00:38:56 min! Mit dieser fantastischen Zeit hätte ich wirklich nicht ansatzweise gerechnet. Somit hatte ich mir meinen ersten großen Traum verwirklicht. Meine Konzentration liegt in den nächsten Jahren darauf, meine Leistungen auf den Unterdistanzen zu verbessern. Im Sommer 2020 lernte ich Uli über Strava kennen und wir verabredeten uns zu den ersten Läufen. Endgültig habe ich über Uli auch die anderen Jungs kennengelernt, das bereue ich bis heute nicht. Ich bin froh, dass ich ein Teil von ,,Die Pacer“ bin.

Sven Hmielosz

Instagram: @sven123h
E-Mail: sven.hmielosz@die-pacer.com

5 km: 18:49
10 km: 38:36

Strava Profil

Marcel Hausburg

Läuferportrait

Schon als Kleinkind haben meine Eltern gemerkt, dass sie mich nicht alleine von der Ausdauer her kaputt kriegen. So kam es dazu, dass ich schon mit 6 Jahren in vielen kleinen Sportgruppen wie z.B. das Fußball spielen, Judo, Tischtennis oder auch das Tanzen war. Doch eins hat mir besonders viel Spaß gemacht und das war zuerst die Leichtathletik. Ich war zwar nicht gut, da ich nur sprinten konnte, aber es hat mir vier bis fünf Jahre sehr viel Spaß gemacht. Die Entscheidung auf den Ausdauersport zu gehen, war damals ein 800m-Rennen auf der Bahn, was ich für mich entscheiden konnte. Von da an habe ich Blut für die Mittel- und Langdistanz geleckt. So wollte ich mich unbedingt schon mit 9 Jahren bei einem Ausdauersportverein anmelden wollte. Dies war kein geringerer als der Traditionsverein LC-Duisburg.

Als ich mich schlussendlich nur noch auf die Ausdauer konzentrieren konnte, habe ich auch schon im jungen Alter sehr gute Zeiten bei verschiedenen Volks- und Cityläufe erreicht. Zu diesen Zeitpunkt ging es nur bergauf, sodass ich mich sogar mit den besten Deutschen aus meiner Altersklasse bei verschiedene Cross- und Bahnläufen messen konnte. Im Alter von 13-14 bin ich dann an den Epstein-Barr-Virus erkrankt, was zu einer enormen Leistungsverschlechterung und auch zu fehlender Motivation geführt hat. Doch ganz habe ich die Motivation nie verloren. Mindestens 2-mal pro Woche habe ich mir die Laufschuhe zugeschnürt und bin losgelaufen. Dies hat sich dann ungefähr fünf Jahre durchgezogen bis ich dann die Strava-App für mich entdeckt habe. Diese App hat mir neue Motivation gegeben, was einem schnellen Leistungsschub zufolge hatte. Auf einmal konnte ich bei vielen Volksläufen um die Podestplätze kämpfen, da ich durch die Jagd auf Segmenten spielerisch meine Ausdauer verbessern konnte. So konnte ich schon im Jahr 2019 zum ersten mal unter 17 Minuten bei einem Bahnlauf laufen, was für mich am Anfang des Jahres noch gar nicht in Frage kam. Das Jahr 2020 lief am Anfang noch sehr gut, sodass ich bei dem Lauf ,,Rund um das Bayer-Kreuz“ mir den 4. Platz erlaufen konnte. Doch danach ging es mit den Lockdown nur noch bergab, da ich mich am Knöchel verletzt habe und so vier Monate Pause machen musste. Danach musste ich mich erstmal wieder an meinen alten Bestzeiten herankämpfen. Demnächst möchte ich gerne eine Sub16 auf 5 km und eine Sub34 auf 10 km laufen.

Marcel Hausburg

Instagram: @mazzel_hausberg910
E-Mail: marcel.hausburg@die-pacer.com

5 km: 16:47
10 km: 35:31

Strava Profil

Jonas Barwinski

Läuferportrait

Ich bin’s; Jonas. Sportlich gesehen brenne ich für den Triathlon sowie die Mittel- und Langstrecken im Laufen. Nach anfänglichen Versuchen im Judo kam ich zur Leichtathletik. Die klassische Jugendleichtathletik besteht aus dem Werfen, Springen und Laufen. Nachdem ich zeitweise beim Fußball, den ich parallel zur LA ausübte, mit meiner Ausdauer punkten könnte und schon einige 800m-Läufe und Jugendläufe absolviert hatte, packte mich der spezielle Reiz des Ausdauertrainings. Ich begann mich in einer neuen Trainingsgruppe zweimal wöchentlich auf die Mittel- und Langstrecke vorzubereiten. Nach einiger Zeit absolvierte ich auch die ersten Volksläufe über 5km und 10km und konnte mich auch durch schnelle Verbesserungen für diese Events motivieren. Zunächst startete ich für die LG Ahlen, meinen Heimatverein, bevor ich wegen des Studiums zur DJK Gütersloh wechselte. In Bielefeld studiere ich Sport, Mathe und Deutsch auf Lehramt, da Sport in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt, und ich ihn als essentiell wichtiges Element neben den kognitiv und psychisch anspruchsvollen Aufgaben des Alltags sehe. Fit2Run-Beckum ist zwar kein Verein, aber ein ganz besonderer Club, indem das Laufen als eine Art Lebenseinstellung angesehen wird. Für F2R starte ich seit 3 Jahren über alle Distanzen von 3km bis Marathon. Hierüber durfte ich auch meine Teammitglieder bei den ,,Pacern“ kennenlernen!

Kommen wir noch kurz zur Quintessenz meiner sportlichen Biografie:

Ich liebe die Vielseitigkeit und mache alle Sportarten sehr gern; daher bin ich ebenso Triathlet; schwimme und radle also auch viel. Meine in Zeiten und Platzierungen ausgedrückten Ziele sind mir zwar wichtig, viel wichtiger ist mir aber eine nachhaltige Leistungsentwicklung. Als angepeilte Zeitziele gebe ich gerne eine schnelle Zeit auf 3000m von 9:05 Minuten oder schneller, eine 32:45 Minuten auf 10km sowie eine 15:50 Minuten auf 5000 m an. Alle Angaben ohne Gewähr. Das Laufen gefällt mir jedoch vor allem deshalb am Besten, weil man einzigartige Orte und Menschen kennenlernt, mit denen man sportliche, emotionale und unvergessliche Erlebnisse in Verbindung bringt.

Mein Motto ist es daher:

„Ich lebe nicht, um zu laufen. Ich laufe und treibe Sport jeder Art um zu leben!“

Also habt Spaß an diesem tollen und gesundheitsförderlichen Sport und bleibt aktiv!

Jonas Barwinski

Instagram: @jonas_barw
E-Mail: jonas.barwinski@die-pacer.com

5 km: 16:00
10 km: 35:00

Strava Profil