UNSER TEAM

Wer sind wir? Was machen wir? Was „können“ wir?

Hier erfahrt ihr mehr zu den einzelnen Portraits des Teams und ihren Strava-Profilen

Tim Wagner

Läuferportrait

Mit knapp 17 Jahren sollte meine ,,Karriere“ als Läufer, wenn man es denn Karriere nennen mag, mehr oder weniger dem Zufall geschuldet, beginnen. Ich befand mich in der 11. Klasse und unser Sportlehrer meldete uns für die Abivorbereitungen bei dem Wuppertaler Volkslauf rund um die Ronsdorfer Talsperre an. Cool, dachte ich, da war ich schon das ein oder andere mal laufen. Dass ich den Volkslauf über die 5 km-Distanz aber auch gleich gewinnen würde, hatte ich mir im Traum nicht erhofft. Nach 00:18:16 Minuten kam ich völlig überrascht als Erster ins Ziel.

Was ein Start! Seitdem nahm ich jedes Jahr an diesem Lauf teil und konnte ihn 2016 und 2019 tatsächlich auch noch zwei weitere Male gewinnen. Zugegeben, der Lauf findet wirklich direkt in ,,meinem Laufrevier“ statt und man kann hier schon von einem gewissen Heimvorteil sprechen. 2019 habe ich meine Bestzeit auf diesem Rundkurs aufgestellt (00:17:24 Minuten). Leider war dies auch der letzte Lauf, der dort ausgetragen wird, denn der Veranstalter (LC Wuppertal) gibt sein Amt ab (neuer Veranstalter: Bayer Wuppertal) und damit wechselt auch der Austragungsort. Schade. Aber nicht nur der Wuppertaler Volkslauf sollte mich Jahr für Jahr anziehen. Ach so: Hatte ich erwähnt, dass ich mit 5 Jahren das Fußballspielen angefangen habe und mich das Laufen oder das Konditionstraining auch früher schon nie gestört hat? Mit 20 Jahren habe ich meine Fußballschuhe allerdings schon an den Nagel hängen müssen, weil meine Krankenakte beim Arzt schon mehr als voll war.

Na ja, zurück zum Thema:

Auch die wohl größte Laufveranstaltung im Bergischen Land – der Schwebebahn-Lauf – habe ich 2015 für mich entdeckt. Hier kam ich nach 00:18:04 Minuten als 20. ins Ziel. 2017 hatte ich mit 00:16:42 Minuten schon eine etwas bessere Zeit vorgelegt, was für den 7. Platz reichte. Die Strecke wurde 2018 um ein paar hundert Meter verlängert, was mir wahrscheinlich doch in die Karten gespielt hat, denn in diesem Jahr stand ich das erste Mal auf der großen Bühne – die schnellsten sechs Herren und Damen eines Laufs werden geehrt – als Fünfter und mit einer Zeit von 00:17:53 Minuten war ich überglücklich, aber aufgrund des Wetters (wir hatten an die 30 Grad und wirklich sehr schwüle Bedingungen) auch mehr als im Eimer. Getoppt wurde das dann nochmal im darauffolgenden Jahr 2019, als ich beim Schwebebahnlauf um zwei Sekunden am Sieg vorbeigelaufen bin. Hier hat der Schlusssprint entschieden, in welchem sich der Sieger mit einer glatten 00:17:00 Minuten, im Vergleich zu mir (00:17:02 Minuten), ganz knapp durchsetzte. Das war ein toller Lauf. Vorne weg fuhren nicht nur die Führungsfahrräder, ein Mercedes C-Klasse Cabrio hatte zwei Fotografen bzw. Kameramänner an Bord, die ununterbrochen das Geschehen an der Spitze per Livestream ins Internet stellten. Da fühlte man sich schon ein bisschen wie ein Profi. Mir ging und mir geht es beim Laufen nicht darum, Erster zu werden, der Beste zu sein oder jemanden zu besiegen. Ich laufe sehr gerne schnell und messe mich dabei auch gern mal mit Gleichgesinnten, das ist in meinen Augen völlig normal. Mir macht Laufen in erster Linie einfach Spaß und ich bin froh, doch schon recht früh zu diesem Hobby gefunden zu haben.

Seit März 2020 habe ich meinen Trainingsumfang bedingt durch mehr Freizeit erhöht und laufe nun auch gern mal 110 km in der Woche. Natürlich nur, wenn mein Körper mir keine stoppenden Signale in Form von Müdigkeit oder Erschöpfung zeigt. Denn eins muss Laufen immer: Es muss Spaß machen. Wenn ich mal keine Lust habe, morgens in die Laufschuhe zu hüpfen, dann lasse ich es auch. Das kommt zwar fast nie vor bei mir, aber ich laufe eben wirklich nur, wenn und weil es Spaß macht. Mittlerweile bin ich auf allen Strecken zwischen 5 km und dem Marathon zu finden, aber auch außerhalb von Straßenrennen und Volksläufen bin ich liebend gern in den Bergen und auf naturbelassenen Trails zuhause. In unserer bunt gemischten Achter-Konstellation bin ich wahrscheinlich einer der Verrückteren; oder besser gesagt für jeden Spaß zu haben. Wenn mich jemand nachts um halb drei anruft und fragt, ob ich morgen bei einem Marathon dabei bin, dann würde ich wohl nicht nein sagen. Ob solche Aktionen dann in den Trainingsplan passen, sei mal dahingestellt. Und einen strikten Trainingsplan verfolge ich auch gar nicht, das würde mich wahrscheinlich nur ,,einschränken“. Das soll gleichzeitig auch nicht heißen, dass ich gänzlich ohne Trainingssteuerung und Intelligenz trainiere, aber ich lasse mir eben alle Freiheiten und habe einfach Spaß. Ich wiederhole mich schon wieder. Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen mehr über mich und meine Person als (verrückten) Hobbyläufer erzählen, der auf dem Papier sicherlich ein wenig ambitionierter rüberkommt, als es eigentlich der Fall ist.

Tim Wagner

Instagram: @tist100
E-Mail: tim.wagner@die-pacer.com

5 km: 15:15
10 km: 32:37

Strava Profil

Ulrich Schulze-Bergkamen

Läuferportrait

Uli und das Laufen – das passte vor einigen Jahren noch nicht so, wie es jetzt der Fall ist. Davor habe ich mehrere Jahre erfolgreich Fußball und Tennis gespielt. Dazwischen war ich sogar noch Schiedsrichter beim Fußball! Doch irgendwann war für mich ein Punkt erreicht, an dem mir irgendwie die Lust und die Motivation fehlten. Deshalb war für mich klar, dass ich eine neue Herausforderung brauchte. Da ich immer in der Vorbereitung beim Fußball gelaufen bin, war für mich klar, dass ich mich dem Laufen widme. Im Jahr 2017 stieg ich dann in die Läuferszene ein. Relativ schnell merkte ich, dass alleine laufen keinen Spaß macht. Deshalb machte ich mich schnell auf die Suche nach einer Laufgemeinschaft. Schnell wurde ich fündig. Ich lernte die Pace Pack Runners kennen. Das ist eine Runningcrew aus dem Raum Dortmund/Hagen. Dort trifft man sich jede zweite Woche zum Crewrun in Dortmund – gelaufen wird in den unterschiedlichen Tempogruppen. Ich lernte sofort ganz viele neue Leute kennen, die das gleiche Hobby teilen.

Bis heute verbinde ich ganz viele tolle Erinnerungen mit den Pace Pack Runners, sei es das gemeinsame Intervall-Training oder das Zusammensein beim Wettkampf. Somit lernte ich auch meinen Trainer (Sascha Kowalski) kennen, der mich nun seit drei Jahren erfolgreich begleitet. Unter seiner Leitung habe ich 2019 den Düsseldorf Marathon in 3:12 h gefinisht. Das war für mich ein großer Erfolg in meinem jungen Alter. Aber mir war auch klar, dass ich mich erstmal in den nächsten Jahren auf die Unterdistanzen konzentrieren werde, denn dort habe ich noch das größte Potenzial. Das sehe ich an meiner Entwicklung auf diesen Distanzen: In den letzten drei Jahren konnte ich z.B. meine 10 km-Bestzeit auf eine tiefe 35er Zeit verbessern. Mein Ehrgeiz und meine Motivation nach schnelleren Zeiten sind enorm. Meine größten Lauferfolge waren bisher zahlreiche Podiumsplätze bei den AOK-Firmenläufen in Bochum und in Dortmund. Auch bei diversen Volksläufen landete ich schon unter den Top 3. Mein größter Erfolg war aber bisher, dass ich den Lauf in Dortmund-Mengende über die 5 km-Distanz gewinnen konnte. Zudem wurde ich 2019 Stadtmeister beim Hagener Volkslauf, den ich gleichzeitig auch über die 10 km-Distanz gewinnen konnte. Seit Ende September bin ich Mitglied beim LT-Stoppenberg in Essen. Der Simon hat mich nach Essen gelotst – danke an dieser Stelle! Im Frühjahr 2020 habe ich dann die ganzen Pacer-Jungs über Strava kennengelernt – Strava verbindet einfach! Wir hätten bis heute nicht gedacht, dass wir jetzt so ein Projekt am laufen haben. Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich ein kleiner Teil der Pacer bin.

Ulrich Schulze-Bergkamen

Instagram: @ulrich.schulzebergkamen
E-Mail: ulrich.schulze-bergkamen@die-pacer.com

5 km: 16:38
10 km: 35:20

Strava Profil

Marvin Jesinghaus

Läuferportrait

Schon seit Kindheitstagen bin ich sehr sportbegeistert. Was sich erst als anfängliche Leidenschaft für den Fußball entpuppte, ist nun das Laufen. Meine ,,Fußballkarriere“ hielt knapp zehn Jahre an, die ich mit großer Freude mit meinen Kumpels im Verein verbrachte. Die Leidenschaft für das Laufen entwickelte sich durch diverse Volksläufe.

Eine unbeschreibliche Atmosphäre konnte ich schon oft genießen und das trieb mich schon sehr früh dazu an, an einigen Läufen teilzunehmen. Anfangs waren es nur lokale Läufe wie z.B. der Röntgenlauf und der Remscheider Citylauf, doch dies verlagerte sich schnell überregional. Die nächsten Laufziele waren dann auch mal schnell Köln, Venlo, Duisburg und noch ganz viele andere Städte in NRW. Vereinsmäßig mit dem Laufsport habe ich bei der LG Remscheid begonnen. Der weitere Weg führte mich zum Remscheider SV, wo ich nebenbei noch in einer tollen Trainingsgruppe mit trainieren durfte. Mein kommender Weg führte mich nun zum TV Refrath. Ich freue mich auf eine neue sportliche Herausforderung. Dadurch lernte ich immer mehr Läufer kennen und so wurde meine Liebe zu diesem tollen Sport entfacht. Von Zeit zu Zeit begann ich, ambitionierter an die Sache zu gehen und trainiere aktuell 5-6 Einheiten die Woche. Diese verbringe ich gerne auf den folgenden Laufstrecken: Kemnader See, Nordbahntrasse und der Phoenix-See in Dortmund. Meine Woche besteht häufig aus einem Intervalltraining, einem zügigen Lauf, zwei lockeren Läufen und einem langen Lauf. Meine bisher größten Erfolge sind die Stadtmeistertitel über 5 km & 10 km. Auf diesen Strecken fühle ich mich einfach zuhause. Die Ziele für nächstes Jahr sind auch schon klar gesteckt. Ich freue mich auf kommende Veranstaltungen und neue Bestzeiten!

Marvin Jesinghaus

Instagram: @marvin.j298
E-Mail: marvin.jesinghaus@die-pacer.com

5 km: 16:39
10 km: 35:40

Strava Profil

Simon Seputis

Läuferportrait

Meine Leidenschaft und Liebe für das Laufen habe ich erst relativ spät entdeckt und bin erst seit zwei Jahren voll und ganz dabei. Aber die ersten Anzeichen hatte ich schon viel früher. Im Kindesalter habe ich für eine kurze Zeit Fußball gespielt und war mit einer kleinen Gruppe turnen, aber habe nie so wirklich das gefunden, was mir Spaß gemacht hat. Durch meinen Freund bin ich zum ersten Mal im Alter von elf Jahren einem Leichtathletikverein beigetreten, aber nur für eine sehr kurze Zeit. Ab dann hieß es erstmal jahrelang Pause. Im Alter von 13 bin ich nach England gezogen und habe dort in der Schule einige neue Sportarten ausprobiert, wie Cricket, Rugby, Tennis und Badminton. Dabei habe ich mich auf den Badminton-Unterricht am meisten gefreut. Doch als die kalten Wintermonate kamen, haben uns die Lehrer aus der Halle geworfen und uns auf das riesige Sportfeld geschickt. ,,It´s time for Cross-Country” und viele haben sich davor gefürchtet. Das Feld war komplett durchnässt und matschig. Erst an der Startlinie hat man mir gesagt, dass wir gleich loslaufen. „Wait, what?“. Der Startschuss ging los und alle sprinteten wie verrückt. Da ich ahnungslos war und nicht wusste, dass wir 5 Runden (ca. 2.500 m) um das Feld laufen, bin ich ebenfalls losgesprintet, ein fataler Fehler, Endzeit: 16 Minuten. Doch ein paar Wochen später hatten wir erneut die Gelegenheit, im Matsch zu baden, aber ich war vorbereitet. Nach und nach habe ich die Läufer vor mir eingeholt und ich konnte in den darauffolgenden Jahren meine Zeit auf 10 Minuten verbessern. Es hat Spaß gemacht! Der Sinn dahinter war, mit einer guten Platzierung ins Ziel zu kommen, da man für sein Haus Punkte bekommt und später auch belohnt wird! Jeder hat zusammengearbeitet, da der Crosslauf ein super Teamsport ist, wo man sich gegenseitig pusht, um am Ende des Jahres ein Preis für sein Haus zu gewinnen! In den nächsten Jahren hatten wir viele Klausuren und Prüfungen. Durch den ganzen Stress und Zeitdruck war es nicht möglich, an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Trotzdem habe ich hin und wieder mal bei einem Crosslauf oder Parkrun mitgemacht und auf einmal hat das Laufen einen Sinn ergeben. Ich laufe für mich, aber auch für mein Team und für den Spaß und den gelegentlichen Sieg! So konnte ich meinen Kopf frei bekommen und hatte am Ende mehr Kraft im Alltag und in der Vorbereitung für die Prüfungen. Für mich war es klar, dass ich am Ende der Prüfungen wieder nach Deutschland ziehen würde, um da mit meinem Abitur weiterzumachen. Deshalb habe ich nach Vereinen gesucht und mich mit meinem jetzigen Trainer in Kontakt gesetzt und mich über das Training informiert.

In Deutschland angekommen habe ich dann auch meinen Trainer und meine Vereinskameraden kennengelernt und dadurch konnte ich mich in den letzten zwei Jahren in Distanzen von 800 m bis 10 km stark verbessern. Durch die ganzen Laufveranstaltungen auf der Bahn und auf der Straße habe ich viele neue Freundschaften geschlossen, unter anderem auch mit Uli und dem restlichen Teil der ,,Pacer“. Ich habe mit dem Training für 800 m angefangen und konnte dank meines Trainers und seinen strukturierten Trainingsplänen meine Zeit von 2:30 Minuten auf 2:07 Minuten verbessern. Über die 5 km-Distanz von 00:20:47 Minuten auf 00:18:00 Minuten und 10 km von 00:46:08 Minuten auf eine für mich utopische Zeit von 00:37:22 Minuten. Ich freue mich auf das weitere Training und auf die Zusammenarbeit mit den ,,Pacern“ und bin gespannt, wie es mit der Leistung weitergeht.

Simon Seputis

Instagram: @simon.seputis
E-Mail: simon.seputis@die-pacer.com

5 km: 17:03
10 km: 37:22

Strava Profil

Sven Hmielosz

Läuferportrait

Zum Laufen bin ich gekommen, weil ich nach einer neuen Herausforderung suchte. Ich kam 2017 berufsbedingt in ein Internat, in dem ich einen Fitnesstrainer kennengelernt habe, der Triathlet ist. Er wurde darauf aufmerksam, dass ich ein Läufer bin. Also sprach mich der Trainer an und fragte mich, ob ich mich ausschließlich auf das Laufen konzentrieren wollte. Mein erster Lauf war gerade mal 4 km. Heute würde ich dafür noch nicht mal meine Laufschuhe anziehen! Mit der Zeit habe ich immer mehr trainiert und wollte unbedingt an einem offiziellen Volkslauf teilnehmen.

Im Frühjahr 2018 habe ich mich dazu entschlossen, beim Kemnader Volkslauf teilzunehmen. Es warteten 10 km am Kemnader See, der auch mein Lieblingsort zum Laufen ist. Am Ende sprang eine 00:43:50 Minuten heraus. Damit war ich für den Anfang mehr als zufrieden. Mein Ehrgeiz nach schnelleren Zeiten war riesig. So habe ich mir ein Ziel gesetzt: Ich wollte im darauffolgenden Jahr beim gleichen Lauf unter 00:40:00 Minuten laufen. Mir war klar, dass das kein Selbstläufer wird. Somit trainierte ich wirklich sehr hart und intensiv. Irgendwann kam der entscheidende Tag – meine Erwartungen waren enorm. Am Start stieg die Anspannung von Sekunde zu Sekunde. Im Rennen konzentrierte ich mich immer nur auf den nächsten Kilometer, und genau das war am Ende die richtige Taktik. In Zahlen: 00:38:56 Minuten! Mit dieser fantastischen Zeit hätte ich wirklich nicht ansatzweise gerechnet. Somit hatte ich mir meinen ersten großen Traum verwirklicht. Meine Konzentration liegt in den nächsten Jahren darauf, meine Leistungen auf den Unterdistanzen zu verbessern. Im Sommer 2020 lernte ich Uli über Strava kennen und wir verabredeten uns zu den ersten Läufen. Endgültig habe ich über Uli auch die anderen Pacer-Jungs kennengelernt, das bereue ich bis heute nicht. Ich bin froh, dass ich ein Teil von den ,,Pacern“ bin.

Sven Hmielosz

Instagram: @sven123h
E-Mail: sven.hmielosz@die-pacer.com

5 km: 18:49
10 km: 38:36

Strava Profil

Marcel Hausburg

Läuferportrait

Schon als Kleinkind haben meine Eltern gemerkt, dass sie mich nicht alleine von der Ausdauer her kaputt kriegen. So kam es dazu, dass ich schon mit 6 Jahren in vielen kleinen Sportgruppen aktiv war. Ich spielte z.B. Fußball und Tischtennis, machte Judo oder tanzte. Doch eins hat mir besonders viel Spaß gemacht. Das war zunächst die Leichtathletik. Ich war zwar nicht gut, da ich nur sprinten konnte, aber es hat mir vier bis fünf Jahre sehr viel Spaß gemacht. Die Entscheidung, auf den Ausdauersport zu gehen, zog ich damals aus einem 800 m-Rennen auf der Bahn, was ich für mich entscheiden konnte. Von da an habe ich Blut für die Mittel- und Langdistanz geleckt. So wollte ich mich unbedingt schon mit 9 Jahren bei einem Ausdauersportverein anmelden. Dies war kein Geringerer als der Traditionsverein LC-Duisburg.

Als ich mich schlussendlich nur noch auf die Ausdauer konzentrieren konnte, habe ich auch schon im jungen Alter sehr gute Zeiten bei verschiedenen Volks- und Cityläufen erreicht. Zu diesen Zeitpunkt ging es nur bergauf, sodass ich mich sogar mit den besten Deutschen aus meiner Altersklasse bei verschiedenen Cross- und Bahnläufen messen konnte. Im Alter von 13-14 bin ich dann an dem Epstein-Barr-Virus erkrankt, was zu einer enormen Leistungsverschlechterung und auch zu fehlender Motivation geführt hat. Doch ganz habe ich die Motivation nie verloren. Mindestens 2-mal pro Woche habe ich mir die Laufschuhe zugeschnürt und bin losgelaufen. Dies hat sich dann ungefähr fünf Jahre durchgezogen, bis ich dann die Strava-App für mich entdeckt habe. Diese App hat mir neue Motivation gegeben, was einen schnellen Leistungsschub zufolge hatte. Auf einmal konnte ich bei vielen Volksläufen um die Podestplätze kämpfen, da ich durch die Jagd auf Segmenten spielerisch meine Ausdauer verbessern konnte. So konnte ich schon im Jahr 2019 zum ersten mal unter 17 Minuten bei einem Bahnlauf laufen, was für mich am Anfang des Jahres noch gar nicht in Frage kam. Das Jahr 2020 lief am Anfang noch sehr gut, sodass ich mir bei dem Lauf ,,Rund um das Bayer-Kreuz“ den 4. Platz erlaufen konnte. Doch danach ging es mit dem Lockdown nur noch bergab, da ich mich am Knöchel verletzt habe und so vier Monate Pause machen musste. Danach musste ich mich erstmal wieder an meine alten Bestzeiten herankämpfen. Demnächst möchte ich gerne eine Sub 16 auf 5 km und eine Sub 34 auf 10 km laufen.

Marcel Hausburg

Instagram: @mazzel_hausberg910
E-Mail: marcel.hausburg@die-pacer.com

5 km: 15:57
10 km: 35:31

Strava Profil

Jonas Barwinski

Läuferportrait

Ich bin’s; Jonas. Sportlich gesehen brenne ich für den Triathlon sowie die Mittel- und Langstrecken im Laufen. Nach anfänglichen Versuchen im Judo kam ich zur Leichtathletik. Die klassische Jugendleichtathletik besteht aus dem Werfen, Springen und Laufen. Nachdem ich zeitweise beim Fußball, den ich parallel zur LA ausübte, mit meiner Ausdauer punkten konnte und schon einige 800 m-Läufe und Jugendläufe absolviert hatte, packte mich der spezielle Reiz des Ausdauertrainings. Ich begann, mich in einer neuen Trainingsgruppe zweimal wöchentlich auf die Mittel- und Langstrecke vorzubereiten. Nach einiger Zeit absolvierte ich auch die ersten Volksläufe über 5 km und 10 km und konnte mich auch durch schnelle Verbesserungen für diese Events motivieren. Zunächst startete ich für die LG Ahlen, meinem Heimatverein, bevor ich wegen des Studiums zur DJK Gütersloh wechselte. In Bielefeld studiere ich Sport, Mathe und Deutsch auf Lehramt, da Sport in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt und ich ihn als essentiell wichtiges Element neben den kognitiv und psychisch anspruchsvollen Aufgaben des Alltags sehe. Fit2Run-Beckum ist zwar kein Verein, aber ein ganz besonderer Club, in dem das Laufen als eine Art Lebenseinstellung angesehen wird. Für F2R starte ich seit 3 Jahren über alle Distanzen von 3 km bis Marathon. Hierüber durfte ich auch meine Teammitglieder bei den ,,Pacern“ kennenlernen!

Kommen wir noch kurz zur Quintessenz meiner sportlichen Biografie:

Ich liebe die Vielseitigkeit und mache alle Sportarten sehr gern; daher bin ich ebenso Triathlet; schwimme und radle also auch viel. Meine in Zeiten und Platzierungen ausgedrückten Ziele sind mir zwar wichtig, viel wichtiger ist mir aber eine nachhaltige Leistungsentwicklung. Als angepeilte Zeitziele gebe ich gerne eine schnelle Zeit auf 3.000 m von 00:09:05 Minuten oder schneller, eine 00:32:45 Minuten auf 10 km sowie eine 00:15:50 Minuten auf 5000 m an. Alle Angaben ohne Gewähr. Das Laufen gefällt mir jedoch vor allem deshalb am besten, weil man einzigartige Orte und Menschen kennenlernt, mit denen man sportliche, emotionale und unvergessliche Erlebnisse in Verbindung bringt.

Mein Motto ist es daher:

„Ich lebe nicht, um zu laufen. Ich laufe und treibe Sport jeder Art, um zu leben!“

Also habt Spaß an diesem tollen und gesundheitsförderlichen Sport und bleibt aktiv!

Jonas Barwinski

Instagram: @jonas_barw
E-Mail: jonas.barwinski@die-pacer.com

5 km: 16:12
10 km: 33:45

Strava Profil

Lisa-Carolina Schmelz

Läuferportrait

Hallo, hier schreibt Lisa…

…das neue Mitglied der Pacer und die erste „Pacerin“! Juhu, die Frauenquote wächst. Naja, immerhin minimal. Ich möchte auch diese Plattform, unseren Blog, nutzen, um mich vorzustellen und in diesem Zusammenhang von meiner Laufgeschichte berichten. Wie der Titel schon verrät, könnte man mich als ambitionierte Hobbyläuferin bezeichnen, jedenfalls tue ich das jetzt einfach mal so. Ich bin keine Läuferin, die an etlichen Wettkämpfen teilgenommen hat, die von Bestzeiten in Profibereichen schwärmen kann oder die ein riesengroßes Wissen bezüglich des Laufsports besitzt. Das ist mir aber auch gar nicht unbedingt wichtig.

Ich repräsentiere einfach die Hobbyläuferin „von nebenan“, die sich aber natürlich trotzdem über den ein oder anderen läuferischen Erfolg freut, auch, wenn dieser (noch) nicht auf einen Wettkampf oder ein Wettkampftraining zurückzuführen ist (was ja auch total nebensächlich ist). Hauptsache laufen! Ich habe Spaß an dem Sport und würde auch sagen, es ist „mein“ Sport. Ich habe einiges ausprobiert, doch nur am Laufen blieb ich bisher kleben. Wie das alles so zustande kam, möchte ich euch nachfolgend berichten: In Phasen meiner Jugend lief ich hin und wieder. Meine Motivation hielt aber immer nur wenige Wochen an. An das Training für den 5 km-Lauf in der Oberstufe kann ich mich noch gut erinnern. Dafür gab es je nach Zeit eine entsprechende Note und naja, da sich diese Note auch auf die Sport-Zeugnisnote auswirkte, sollte dieser Lauf auch ganz gut werden. Ich trainierte und trainierte (ohne Plan, einfach für mich), um irgendwie 5 km durchzuhalten und da lebend wieder herauszukommen. Das hat auch offensichtlich geklappt. An die Note erinnere ich mich nicht mehr, war aber glaube ich nicht besonders zufriedenstellend am Ende.

Die Anforderungen waren aber auch hoch!

Es folgte zwei mal der B2Run-Lauf (Firmenlauf) in Dortmund. Auch dafür trainierte ich fleißig und war einfach stolz, die Distanz zu schaffen und dabei gewesen zu sein. Die Zeiten waren nebensächlich und ich hatte einfach einen schönen Nachmittag/Abend mit meinen Arbeitskollegen. Im Frühjahr 2020 ging es dann aber so richtig los. Ja, das war ganz zu Anfangszeiten der Pandemie. Wie viele andere auch, wurde ich zur Hobbyläuferin (was anderes ging ja auch schlecht). Meine ersten Kilometer sammelte ich am Phoenix-See in Dortmund. Ich fuhr oft abends, wenn es schon dunkel war oder gerade dunkel wurde, zum See und drehte dort meine Runden. Tagsüber war mir das zu blöd, ich wollte erstmal möglichst für mich sein und bestenfalls niemanden treffen. Normalerweise lief ich 2 Runden, nach einigen Läufen reichten mir diese 2 Runden aber nicht mehr und ich hatte plötzlich die 10 km voll. So viel war ich vorher noch nie gelaufen! Ich platzte quasi vor Stolz! Ab diesem Zeitpunkt wollte ich immer mehr und mehr. Ich plante, mich auf 15 km zu steigern. Das bedarf aber ein wenig mentaler Vorbereitung. Was, wenn ich zwischendurch nicht mehr kann? Wenn ich zusammenbreche? Man weiß ja nie, 15 km sind ja schließlich für eine Corona-Hobbyläuferin doch eine Nummer. Also schnappte ich mir zur Sicherheit meinen Papa, der mich mit dem Rad begleitete. Ich hielt durch (konnte mich aber danach erstmal nicht mehr bewegen, war doch etwas viel). So nahmen die Dinge ihren Lauf, ich wechselte immer mal wieder die Distanz und lief in dem Tempo, das für mich angenehm war. Irgendwann konnte ich mich auf 21 km steigern und das Gefühl, als ich am Ende des Halbmarathons die Uhr stoppte und diese mir 21,1 km anzeigte, war unbeschreiblich. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass ich das jemals schaffe und dass ich so etwas aus meinem Körper herausholen kann. Früher hätte ich schließlich noch jeden für verrückt erklärt, der solche Distanzen freiwillig läuft. Die Steigerung auf den Halbmarathon geschah aus eigener Kraft heraus, ohne irgendeinen Plan und ohne einen festen Trainingspartner. An dem Tag meines ersten Halbmarathons war so eine lange Distanz eigentlich gar nicht geplant. Vorgenommen hatte ich mir um die 15 km. Ich war aber so fit, dass ich spontan beschloss, noch 6 km dranzuhängen. Natürlich legte ich mir auch schnell vernünftige Schuhe und Socken zu, um dahingehend safe zu sein. Auch eine Laufuhr durfte nicht fehlen (war ja schon ziemlich blöd, immer das Handy in der Hand zu halten – ich hatte ja anfangs keinerlei Ausrüstung, wollte aber trotzdem die Läufe irgendwie tracken und so blieb mir nichts anderes übrig). So lief ich also recht regelmäßig, immer für mich, ohne Anleitung, ohne Plan, ohne alles. Manchmal mit einem Laufbuddy. Im Frühjahr diesen Jahres zwickte es aber hin und wieder im Schienbein, kein gutes Zeichen. Zu dieser Zeit war ich läuferisch für meine Verhältnisse überdurchschnittlich viel unterwegs. Es wurde mir zum Verhängnis und ich hatte Schmerzen beim Laufen, die recht stark waren. Also blieb mir nichts anderes übrig, als einen Arzt aufzusuchen, der mich direkt ins MRT überwies und was soll ich sagen, Diagnose Shin Splints. Absolutes Laufverbot. Physiotherapie. Die Laufpause zieht sich mittlerweile über ein viertel Jahr. Ich darf nun langsam wieder anfangen. Ein kleiner Lichtblick, aber die Angst, dass der Schmerz und die Entzündung zurück kommen, ist natürlich da. Ein neues Kapitel meiner Laufreise beginnt also – und zwar nicht mehr alleine, sondern im Team! Ich freue mich riesig, ein Teil der Pacer zu sein und 7 Jungs an meiner Seite zu haben, die tolle Läufer sind! Zu den Profis stößt nun also die Läuferin, die einfach aus Lust und Laune läuft. Das Laufen bestimmt nicht mein Leben – aber ich bestimme, wann mir nach dem Laufen ist. Das kann mal einmal pro Woche, aber auch bis zu vier mal die Woche sein. Von mir wird es hier vorerst keine Profi-Tipps geben, aber ihr könnt mit Tipps rechnen, die aus dem tiefsten Herzen kommen!

Ich werde mich weiterentwickeln und bleibe mit Spaß bei der Sache!

Lisa-Carolina Schmelz

Instagram: @lisaxcarolina
E-Mail: lisa.schmelz@die-pacer.com

5 km: 25:00
10 km: 50:00

Strava Profil

Nick Sandach

Läuferportrait

Hi, ich bin‘s, Nick. Wahrscheinlich kennt ihr mich noch nicht so gut, aber das wird sich jetzt hoffentlich bald ändern. Wirklich begonnen hat alles vor ein paar Jahren. Ich habe als Torwart Handball gespielt und als ich in die C-Jugend gekommen bin, musste ich aus Mangel an Spielern den Verein wechseln. Angekommen im neuen Verein wollten die Trainer, dass wir vor jedem Training 3 km laufen. So sehr ich die Mannschaft und die Trainer mochte, das Laufen habe ich (immer) gehasst. Jeden Dienstag und Donnerstag saß ich da und habe gehofft, dass es anfängt zu regnen, damit das Laufen mal ausfällt. Eine Sache hat mich allerdings schnell motiviert. Am Anfang war das Ziel, 3 km in unter 18 Minuten zu laufen, doch innerhalb weniger Wochen wurde ich immer schneller. Beim Beobachten dieser Entwicklung habe ich angefangen, mir die Frage zu stellen: Wie viel geht da noch?
Die nächste Zeit war erstmal unspektakulär, irgendwann habe ich dann beim Firmenlauf in Essen teilgenommen. Hier bin ich mit der Hilfe von einem Bekannten eine 00:23:13 Minuten über 5 km gelaufen. Damals war ich mit der Zeit sehr zufrieden. Nachdem ich dann etwas später beim Welterbelauf Zollverein mitgemacht habe, habe ich dann beschlossen, dass mir 2-3 Läufe in der Woche nicht mehr ausreichen. Das nächste Jahr trainierte ich also immer regelmäßiger, aber noch sehr unkoordiniert und ohne Plan, bis ich dann 2019 beim Welterbelauf antrat. Hier lief ich eine 00:19:02 Minuten über 5 km, das war gleichzeitig auch das erste Mal, dass ich unter 20 Minuten gelaufen bin. Nach diesem Lauf entschloss ich mich, dem LT Stoppenberg beizutreten. Dazu hatten mir auch Freunde geraten. Von nun an trainierte ich nach Plan, was dazu führte, dass meine Zeiten immer besser wurden. Hier lernte ich auch Simon kennen, der mein engster Trainingspartner wurde. Durch Simon habe ich dann auch die restlichen ,,Pacer“ kennengelernt. Mit der Zeit habe ich die anderen Jungs auch immer öfter bei irgendwelchen Veranstaltungen getroffen, zudem haben mich Marcel und Tim beide schon zu neuen Bestzeiten gepusht. Kurz zusammengefasst: Ich freue mich auf die nächste Zeit und bin sehr gespannt, wo die Reise mit uns hingeht.

Nick Sandach

Instagram: @nicsan0911
E-Mail: nick.sandach@die-pacer.com

5 km: 16:17
10 km: 37:23

Strava Profil