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Wer sind wir? Was machen wir? Was „können“ wir?

Hier erfahrt ihr mehr über die Jungs und Mädels und ihren Strava-Profilen

Tim Wagner

Läuferportrait

Mit knapp 17 Jahren sollte meine ,,Karriere“ als Läufer, wenn man es denn Karriere nennen mag, mehr oder weniger dem Zufall geschuldet, beginnen. Ich befand mich in der 11. Klasse und unser Sportlehrer meldete uns für die Abivorbereitungen bei dem Wuppertaler Volkslauf rund um die Ronsdorfer Talsperre an. Cool, dachte ich, da war ich schon das ein oder andere mal laufen. Dass ich den Volkslauf über die 5 km-Distanz aber auch gleich gewinnen würde, hatte ich mir im Traum nicht erhofft. Nach 00:18:16 Minuten kam ich völlig überrascht als Erster ins Ziel.

Was ein Start! Seitdem nahm ich jedes Jahr an diesem Lauf teil und konnte ihn 2016 und 2019 tatsächlich auch noch zwei weitere Male gewinnen. Zugegeben, der Lauf findet wirklich direkt in ,,meinem Laufrevier“ statt und man kann hier schon von einem gewissen Heimvorteil sprechen. 2019 habe ich meine Bestzeit auf diesem Rundkurs aufgestellt (00:17:24 Minuten). Leider war dies auch der letzte Lauf, der dort ausgetragen wird, denn der Veranstalter (LC Wuppertal) gibt sein Amt ab (neuer Veranstalter: Bayer Wuppertal) und damit wechselt auch der Austragungsort. Schade. Aber nicht nur der Wuppertaler Volkslauf sollte mich Jahr für Jahr anziehen. Ach so: Hatte ich erwähnt, dass ich mit 5 Jahren das Fußballspielen angefangen habe und mich das Laufen oder das Konditionstraining auch früher schon nie gestört hat? Mit 20 Jahren habe ich meine Fußballschuhe allerdings schon an den Nagel hängen müssen, weil meine Krankenakte beim Arzt schon mehr als voll war.

Na ja, zurück zum Thema:

Auch die wohl größte Laufveranstaltung im Bergischen Land – der Schwebebahn-Lauf – habe ich 2015 für mich entdeckt. Hier kam ich nach 00:18:04 Minuten als 20. ins Ziel. 2017 hatte ich mit 00:16:42 Minuten schon eine etwas bessere Zeit vorgelegt, was für den 7. Platz reichte. Die Strecke wurde 2018 um ein paar hundert Meter verlängert, was mir wahrscheinlich doch in die Karten gespielt hat, denn in diesem Jahr stand ich das erste Mal auf der großen Bühne – die schnellsten sechs Herren und Damen eines Laufs werden geehrt – als Fünfter und mit einer Zeit von 00:17:53 Minuten war ich überglücklich, aber aufgrund des Wetters (wir hatten an die 30 Grad und wirklich sehr schwüle Bedingungen) auch mehr als im Eimer. Getoppt wurde das dann nochmal im darauffolgenden Jahr 2019, als ich beim Schwebebahnlauf um zwei Sekunden am Sieg vorbeigelaufen bin. Hier hat der Schlusssprint entschieden, in welchem sich der Sieger mit einer glatten 00:17:00 Minuten, im Vergleich zu mir (00:17:02 Minuten), ganz knapp durchsetzte. Das war ein toller Lauf. Vorne weg fuhren nicht nur die Führungsfahrräder, ein Mercedes C-Klasse Cabrio hatte zwei Fotografen bzw. Kameramänner an Bord, die ununterbrochen das Geschehen an der Spitze per Livestream ins Internet stellten. Da fühlte man sich schon ein bisschen wie ein Profi. Mir ging und mir geht es beim Laufen nicht darum, Erster zu werden, der Beste zu sein oder jemanden zu besiegen. Ich laufe sehr gerne schnell und messe mich dabei auch gern mal mit Gleichgesinnten, das ist in meinen Augen völlig normal. Mir macht Laufen in erster Linie einfach Spaß und ich bin froh, doch schon recht früh zu diesem Hobby gefunden zu haben.

Seit März 2020 habe ich meinen Trainingsumfang bedingt durch mehr Freizeit erhöht und laufe nun auch gern mal 110 km in der Woche. Natürlich nur, wenn mein Körper mir keine stoppenden Signale in Form von Müdigkeit oder Erschöpfung zeigt. Denn eins muss Laufen immer: Es muss Spaß machen. Wenn ich mal keine Lust habe, morgens in die Laufschuhe zu hüpfen, dann lasse ich es auch. Das kommt zwar fast nie vor bei mir, aber ich laufe eben wirklich nur, wenn und weil es Spaß macht. Mittlerweile bin ich auf allen Strecken zwischen 5 km und dem Marathon zu finden, aber auch außerhalb von Straßenrennen und Volksläufen bin ich liebend gern in den Bergen und auf naturbelassenen Trails zuhause. In unserer bunt gemischten Zehner-Konstellation bin ich wahrscheinlich einer der Verrückteren; oder besser gesagt für jeden Spaß zu haben. Wenn mich jemand nachts um halb drei anruft und fragt, ob ich morgen bei einem Marathon dabei bin, dann würde ich wohl nicht nein sagen. Ob solche Aktionen dann in den Trainingsplan passen, sei mal dahingestellt. Und einen strikten Trainingsplan verfolge ich auch gar nicht, das würde mich wahrscheinlich nur ,,einschränken“. Das soll gleichzeitig auch nicht heißen, dass ich gänzlich ohne Trainingssteuerung und Intelligenz trainiere, aber ich lasse mir eben alle Freiheiten und habe einfach Spaß. Ich wiederhole mich schon wieder. Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen mehr über mich und meine Person als (verrückten) Hobbyläufer erzählen, der auf dem Papier sicherlich ein wenig ambitionierter rüberkommt, als es eigentlich der Fall ist.

Tim Wagner

Instagram: @tist100
E-Mail: tim.wagner@die-pacer.com

5 km: 14:25
10 km: 30:12

Strava Profil

Ulrich Schulze-Bergkamen

Läuferportrait

Uli und das Laufen – das passte vor einigen Jahren noch nicht so, wie es jetzt der Fall ist. Davor habe ich mehrere Jahre erfolgreich Fußball und Tennis gespielt. Dazwischen war ich sogar noch Schiedsrichter beim Fußball! Doch irgendwann war für mich ein Punkt erreicht, an dem mir irgendwie die Lust und die Motivation fehlten. Deshalb war für mich klar, dass ich eine neue Herausforderung brauchte. Da ich immer in der Vorbereitung beim Fußball gelaufen bin, war für mich klar, dass ich mich dem Laufen widme. Im Jahr 2017 stieg ich dann in die Läuferszene ein. Relativ schnell merkte ich, dass alleine laufen keinen Spaß macht. Deshalb machte ich mich schnell auf die Suche nach einer Laufgemeinschaft. Schnell wurde ich fündig. Ich lernte die Pace Pack Runners kennen. Das ist eine Runningcrew aus dem Raum Dortmund/Hagen. Dort trifft man sich jede zweite Woche zum Crewrun in Dortmund – gelaufen wird in den unterschiedlichen Tempogruppen. Ich lernte sofort ganz viele neue Leute kennen, die das gleiche Hobby teilen.

Bis heute verbinde ich ganz viele tolle Erinnerungen mit den Pace Pack Runners, sei es das gemeinsame Intervall-Training oder das Zusammensein beim Wettkampf. Somit lernte ich auch meinen damaligen Trainer (Sascha Kowalski) kennen, der mich knapp drei Jahre erfolgreich begleitet hat. Unter seiner Leitung habe ich 2019 den Düsseldorf Marathon in 03:12 h gefinisht. Das war für mich ein großer Erfolg in meinem jungen Alter. Aber mir war auch klar, dass ich mich erstmal in den nächsten Jahren auf die Unterdistanzen konzentrieren werde, denn dort habe ich noch das größte Potenzial. Das sehe ich an meiner Entwicklung auf diesen Distanzen: In den letzten drei Jahren konnte ich z.B. meine 10 km-Bestzeit auf eine tiefe 35er-Zeit verbessern. Mein Ehrgeiz und meine Motivation nach schnelleren Zeiten sind enorm. Meine größten Lauferfolge waren bisher zahlreiche Podiumsplätze bei den AOK-Firmenläufen in Bochum und in Dortmund. Auch bei diversen Volksläufen landete ich schon unter den Top 3. Mein größter Erfolg war aber bisher, dass ich den Lauf in Dortmund-Mengende über die 5 km-Distanz gewinnen konnte. Zudem wurde ich 2019 Stadtmeister beim Hagener Volkslauf, den ich gleichzeitig auch über die 10 km-Distanz gewinnen konnte. Im Frühjahr 2020 habe ich dann die ganzen Pacer-Jungs über Strava kennengelernt – Strava verbindet einfach! Wir hätten bis heute nicht gedacht, dass wir jetzt so ein Projekt am laufen haben. Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich ein kleiner Teil der Pacer bin.

Ulrich Schulze-Bergkamen

Instagram: @ulrich.schulzebergkamen
E-Mail: ulrich.schulze-bergkamen@die-pacer.com

5 km: 16:59
10 km: 35:21

Strava Profil

Marvin Jesinghaus

Läuferportrait

Schon seit Kindheitstagen bin ich sehr sportbegeistert. Was sich erst als anfängliche Leidenschaft für den Fußball entpuppte, ist nun das Laufen. Meine ,,Fußballkarriere“ hielt knapp zehn Jahre an, die ich mit großer Freude mit meinen Kumpels im Verein verbrachte. Die Leidenschaft für das Laufen entwickelte sich durch diverse Volksläufe.

Eine unbeschreibliche Atmosphäre konnte ich schon oft genießen und das trieb mich schon sehr früh dazu an, an einigen Läufen teilzunehmen. Anfangs waren es nur lokale Läufe wie z.B. der Röntgenlauf und der Remscheider Citylauf, doch dies verlagerte sich schnell überregional. Die nächsten Laufziele waren dann auch mal schnell Köln, Venlo, Duisburg und noch ganz viele andere Städte in NRW. Vereinsmäßig mit dem Laufsport habe ich bei der LG Remscheid begonnen. Der weitere Weg führte mich zum Remscheider SV, wo ich nebenbei noch in einer tollen Trainingsgruppe mit trainieren durfte. Mein kommender Weg führte mich nun zum TV Refrath. Ich freue mich auf eine neue sportliche Herausforderung. Dadurch lernte ich immer mehr Läufer kennen und so wurde meine Liebe zu diesem tollen Sport entfacht. Von Zeit zu Zeit begann ich, ambitionierter an die Sache zu gehen und trainiere aktuell 5-6 Einheiten die Woche. Diese verbringe ich gerne auf den folgenden Laufstrecken: Kemnader See, Nordbahntrasse und der Phoenix-See in Dortmund. Meine Woche besteht häufig aus einem Intervalltraining, einem zügigen Lauf, zwei lockeren Läufen und einem langen Lauf. Meine bisher größten Erfolge sind die Stadtmeistertitel über 5 km & 10 km. Auf diesen Strecken fühle ich mich einfach zuhause. Die Ziele für nächstes Jahr sind auch schon klar gesteckt. Ich freue mich auf kommende Veranstaltungen und neue Bestzeiten!

Marvin Jesinghaus

Instagram: @marvin.j298
E-Mail: marvin.jesinghaus@die-pacer.com

5 km: 16:39
10 km: 35:08

Strava Profil

Simon Seputis

Läuferportrait

Meine Leidenschaft und Liebe für das Laufen habe ich erst relativ spät entdeckt und bin erst seit zwei Jahren voll und ganz dabei. Aber die ersten Anzeichen hatte ich schon viel früher. Im Kindesalter habe ich für eine kurze Zeit Fußball gespielt und war mit einer kleinen Gruppe turnen, aber habe nie so wirklich das gefunden, was mir Spaß gemacht hat. Durch meinen Freund bin ich zum ersten Mal im Alter von elf Jahren einem Leichtathletikverein beigetreten, aber nur für eine sehr kurze Zeit. Ab dann hieß es erstmal jahrelang Pause. Im Alter von 13 bin ich nach England gezogen und habe dort in der Schule einige neue Sportarten ausprobiert, wie Cricket, Rugby, Tennis und Badminton. Dabei habe ich mich auf den Badminton-Unterricht am meisten gefreut. Doch als die kalten Wintermonate kamen, haben uns die Lehrer aus der Halle geworfen und uns auf das riesige Sportfeld geschickt. ,,It´s time for Cross-Country” und viele haben sich davor gefürchtet. Das Feld war komplett durchnässt und matschig. Erst an der Startlinie hat man mir gesagt, dass wir gleich loslaufen. „Wait, what?“. Der Startschuss ging los und alle sprinteten wie verrückt. Da ich ahnungslos war und nicht wusste, dass wir 5 Runden (ca. 2.500 m) um das Feld laufen, bin ich ebenfalls losgesprintet, ein fataler Fehler, Endzeit: 16 Minuten. Doch ein paar Wochen später hatten wir erneut die Gelegenheit, im Matsch zu baden, aber ich war vorbereitet. Nach und nach habe ich die Läufer vor mir eingeholt und ich konnte in den darauffolgenden Jahren meine Zeit auf 10 Minuten verbessern. Es hat Spaß gemacht! Der Sinn dahinter war, mit einer guten Platzierung ins Ziel zu kommen, da man für sein Haus Punkte bekommt und später auch belohnt wird! Jeder hat zusammengearbeitet, da der Crosslauf ein super Teamsport ist, wo man sich gegenseitig pusht, um am Ende des Jahres ein Preis für sein Haus zu gewinnen! In den nächsten Jahren hatten wir viele Klausuren und Prüfungen. Durch den ganzen Stress und Zeitdruck war es nicht möglich, an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Trotzdem habe ich hin und wieder mal bei einem Crosslauf oder Parkrun mitgemacht und auf einmal hat das Laufen einen Sinn ergeben. Ich laufe für mich, aber auch für mein Team und für den Spaß und den gelegentlichen Sieg! So konnte ich meinen Kopf frei bekommen und hatte am Ende mehr Kraft im Alltag und in der Vorbereitung für die Prüfungen. Für mich war es klar, dass ich am Ende der Prüfungen wieder nach Deutschland ziehen würde, um da mit meinem Abitur weiterzumachen. Deshalb habe ich nach Vereinen gesucht und mich mit meinem jetzigen Trainer in Kontakt gesetzt und mich über das Training informiert.

In Deutschland angekommen habe ich dann auch meinen Trainer und meine Vereinskameraden kennengelernt und dadurch konnte ich mich in den letzten zwei Jahren in Distanzen von 800 m bis 10 km stark verbessern. Durch die ganzen Laufveranstaltungen auf der Bahn und auf der Straße habe ich viele neue Freundschaften geschlossen, unter anderem auch mit Uli und dem restlichen Teil der ,,Pacer“. Ich habe mit dem Training für 800 m angefangen und konnte dank meines Trainers und seinen strukturierten Trainingsplänen meine Zeit von 2:30 Minuten auf 2:07 Minuten verbessern. Über die 5 km-Distanz von 00:20:47 Minuten auf 00:18:00 Minuten und 10 km von 00:46:08 Minuten auf eine für mich utopische Zeit von 00:37:22 Minuten. Ich freue mich auf das weitere Training und auf die Zusammenarbeit mit den ,,Pacern“ und bin gespannt, wie es mit der Leistung weitergeht.

Simon Seputis

Instagram: @sim.sep
E-Mail: simon.seputis@die-pacer.com

5 km: 16:32
10 km: 34:46

Strava Profil

Marcel Hausburg

Läuferportrait

Schon als Kleinkind haben meine Eltern gemerkt, dass sie mich nicht alleine von der Ausdauer her kaputt kriegen. So kam es dazu, dass ich schon mit 6 Jahren in vielen kleinen Sportgruppen aktiv war. Ich spielte z.B. Fußball und Tischtennis, machte Judo oder tanzte. Doch eins hat mir besonders viel Spaß gemacht. Das war zunächst die Leichtathletik. Ich war zwar nicht gut, da ich nur sprinten konnte, aber es hat mir vier bis fünf Jahre sehr viel Spaß gemacht. Die Entscheidung, auf den Ausdauersport zu gehen, zog ich damals aus einem 800 m-Rennen auf der Bahn, was ich für mich entscheiden konnte. Von da an habe ich Blut für die Mittel- und Langdistanz geleckt. So wollte ich mich unbedingt schon mit 9 Jahren bei einem Ausdauersportverein anmelden. Dies war kein Geringerer als der Traditionsverein LC-Duisburg.

Als ich mich schlussendlich nur noch auf die Ausdauer konzentrieren konnte, habe ich auch schon im jungen Alter sehr gute Zeiten bei verschiedenen Volks- und Cityläufen erreicht. Zu diesen Zeitpunkt ging es nur bergauf, sodass ich mich sogar mit den besten Deutschen aus meiner Altersklasse bei verschiedenen Cross- und Bahnläufen messen konnte. Im Alter von 13-14 bin ich dann an dem Epstein-Barr-Virus erkrankt, was zu einer enormen Leistungsverschlechterung und auch zu fehlender Motivation geführt hat. Doch ganz habe ich die Motivation nie verloren. Mindestens 2-mal pro Woche habe ich mir die Laufschuhe zugeschnürt und bin losgelaufen. Dies hat sich dann ungefähr 5 Jahre durchgezogen, bis ich dann die Strava-App für mich entdeckt habe. Diese App hat mir neue Motivation gegeben, was einen schnellen Leistungsschub zufolge hatte. Auf einmal konnte ich bei vielen Volksläufen um die Podestplätze kämpfen, da ich durch die Jagd auf Segmenten spielerisch meine Ausdauer verbessern konnte. So konnte ich schon im Jahr 2019 zum ersten mal unter 17 Minuten bei einem Bahnlauf laufen, was für mich am Anfang des Jahres noch gar nicht in Frage kam. Das Jahr 2020 lief am Anfang noch sehr gut, sodass ich mir bei dem Lauf ,,Rund um das Bayer-Kreuz“ den 4. Platz erlaufen konnte. Doch danach ging es mit dem Lockdown nur noch bergab, da ich mich am Knöchel verletzt habe und so vier Monate Pause machen musste. Danach musste ich mich erstmal wieder an meine alten Bestzeiten herankämpfen. Demnächst möchte ich gerne eine Sub 16 auf 5 km und eine Sub 34 auf 10 km laufen.

Marcel Hausburg

Instagram: @mazzel_hausberg910
E-Mail: marcel.hausburg@die-pacer.com

5 km: 15:37
10 km: 33:01

Strava Profil

Jonas Barwinski

Läuferportrait

Ich bin’s; Jonas. Sportlich gesehen brenne ich für den Triathlon sowie die Mittel- und Langstrecken im Laufen. Nach anfänglichen Versuchen im Judo kam ich zur Leichtathletik. Die klassische Jugendleichtathletik besteht aus dem Werfen, Springen und Laufen. Nachdem ich zeitweise beim Fußball, den ich parallel zur LA ausübte, mit meiner Ausdauer punkten konnte und schon einige 800 m-Läufe und Jugendläufe absolviert hatte, packte mich der spezielle Reiz des Ausdauertrainings. Ich begann, mich in einer neuen Trainingsgruppe zweimal wöchentlich auf die Mittel- und Langstrecke vorzubereiten. Nach einiger Zeit absolvierte ich auch die ersten Volksläufe über 5 km und 10 km und konnte mich auch durch schnelle Verbesserungen für diese Events motivieren. Zunächst startete ich für die LG Ahlen, meinem Heimatverein, bevor ich wegen des Studiums zur DJK Gütersloh wechselte. In Bielefeld studiere ich Sport, Mathe und Deutsch auf Lehramt, da Sport in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt und ich ihn als essentiell wichtiges Element neben den kognitiv und psychisch anspruchsvollen Aufgaben des Alltags sehe. Fit2Run-Beckum ist zwar kein Verein, aber ein ganz besonderer Club, in dem das Laufen als eine Art Lebenseinstellung angesehen wird. Für F2R starte ich seit 3 Jahren über alle Distanzen von 3 km bis Marathon. Hierüber durfte ich auch meine Teammitglieder bei den ,,Pacern“ kennenlernen!

Kommen wir noch kurz zur Quintessenz meiner sportlichen Biografie:

Ich liebe die Vielseitigkeit und mache alle Sportarten sehr gern; daher bin ich ebenso Triathlet; schwimme und radle also auch viel. Meine in Zeiten und Platzierungen ausgedrückten Ziele sind mir zwar wichtig, viel wichtiger ist mir aber eine nachhaltige Leistungsentwicklung. Als angepeilte Zeitziele gebe ich gerne eine schnelle Zeit auf 3.000 m von 00:09:05 Minuten oder schneller, eine 00:32:45 Minuten auf 10 km sowie eine 00:15:50 Minuten auf 5000 m an. Alle Angaben ohne Gewähr. Das Laufen gefällt mir jedoch vor allem deshalb am besten, weil man einzigartige Orte und Menschen kennenlernt, mit denen man sportliche, emotionale und unvergessliche Erlebnisse in Verbindung bringt.

Mein Motto ist es daher:

„Ich lebe nicht, um zu laufen. Ich laufe und treibe Sport jeder Art, um zu leben!“

Also habt Spaß an diesem tollen und gesundheitsförderlichen Sport und bleibt aktiv!

Jonas Barwinski

Instagram: @jonas_11197
E-Mail: jonas.barwinski@die-pacer.com

5 km: 15:51
10 km: 33:47

Strava Profil

Nick Sandach

Läuferportrait

Hi, ich bin‘s, Nick. Wahrscheinlich kennt ihr mich noch nicht so gut, aber das wird sich jetzt hoffentlich bald ändern. Wirklich begonnen hat alles vor ein paar Jahren. Ich habe als Torwart Handball gespielt und als ich in die C-Jugend gekommen bin, musste ich aus Mangel an Spielern den Verein wechseln. Angekommen im neuen Verein wollten die Trainer, dass wir vor jedem Training 3 km laufen. So sehr ich die Mannschaft und die Trainer mochte, das Laufen habe ich (immer) gehasst. Jeden Dienstag und Donnerstag saß ich da und habe gehofft, dass es anfängt zu regnen, damit das Laufen mal ausfällt. Eine Sache hat mich allerdings schnell motiviert. Am Anfang war das Ziel, 3 km in unter 18 Minuten zu laufen, doch innerhalb weniger Wochen wurde ich immer schneller. Beim Beobachten dieser Entwicklung habe ich angefangen, mir die Frage zu stellen: Wie viel geht da noch?

Die nächste Zeit war erstmal unspektakulär, irgendwann habe ich dann beim Firmenlauf in Essen teilgenommen. Hier bin ich mit der Hilfe von einem Bekannten eine 00:23:13 Minuten über 5 km gelaufen. Damals war ich mit der Zeit sehr zufrieden. Nachdem ich dann etwas später beim Welterbelauf Zollverein mitgemacht habe, habe ich dann beschlossen, dass mir 2-3 Läufe in der Woche nicht mehr ausreichen. Das nächste Jahr trainierte ich also immer regelmäßiger, aber noch sehr unkoordiniert und ohne Plan, bis ich dann 2019 beim Welterbelauf antrat. Hier lief ich eine 00:19:02 Minuten über 5 km, das war gleichzeitig auch das erste Mal, dass ich unter 20 Minuten gelaufen bin. Nach diesem Lauf entschloss ich mich, dem LT Stoppenberg beizutreten. Dazu hatten mir auch Freunde geraten. Von nun an trainierte ich nach Plan, was dazu führte, dass meine Zeiten immer besser wurden. Hier lernte ich auch Simon kennen, der mein engster Trainingspartner wurde. Durch Simon habe ich dann auch die restlichen ,,Pacer“ kennengelernt. Mit der Zeit habe ich die anderen Jungs auch immer öfter bei irgendwelchen Veranstaltungen getroffen, zudem haben mich Marcel und Tim beide schon zu neuen Bestzeiten gepusht. Kurz zusammengefasst: Ich freue mich auf die nächste Zeit und bin sehr gespannt, wo die Reise mit uns hingeht.

Nick Sandach

Instagram: @nicsan0911
E-Mail: nick.sandach@die-pacer.com

5 km: 15:57
10 km: 34:50

Strava Profil

Bastian Nitz

Läuferportrait

Meine „Sportkarriere“ begann schon ganz früh. Im Alter von 4 1/2 Jahren habe ich bei den Kobras Eishockey gespielt. Da mir dies aber irgendwann zu kalt wurde, führte mich mein Weg nach einem kurzen Intermezzo bei der Kinderleichtathletik hin zum Basketball. Da es in unserem Heimatverein keine Kindermannschaften gab, wechselte ich mit 10 Jahren zur BG Kamp Lintfort. Hier konnte ich mich in kurzer Zeit stark verbessern und spielte mit 11 Jahren bereits in der U14-Regionalliga gegen zum Teil zwei Jahre ältere Jungen. Es stellte sich heraus, dass ich immer mehr Ausdauer hatte als die meisten meiner Gegenspieler und ich problemlos ein ganzes Spiel durchspielen konnte und Laufen, Springen und die Ausdauer meine Stärken waren.

Daher probierte ich es mit zwölf Jahren in unserem hiesigen Verein nochmals mit der Leichtathletik aus. Da ich hier auf Anhieb gut mithalten konnte, wurde mein Ehrgeiz geweckt und schnell habe ich gemerkt, dass meine Liebe dem Laufen gilt. Dadurch, dass ich also durch meinen sportlichen Werdegang schon immer gerne im Team „gespielt“ habe, bin ich sehr glücklich über meine Zugehörigkeit zu den Pacern.

Ab meinem 14. bis zum 18. Lebensjahr konnte ich meine Leistung im Mittelstreckenlauf stetig steigern, sodass ich einige Westdeutsche-, NRW- und LVN Titel über 1.500 m und 3.000 m gewinnen konnte. Auch startete ich gerne und erfolgreich bei verschiedenen Cityläufen, als Höhepunkte sind hier der Sieg beim 6 km-Lauf im Rahmen des Helgoland Marathons und die Teilnahme am Jungendtriathlon bei der Challenge Roth zu nennen.

Durch den Beginn meiner Ausbildung zum Physiotherapeuten trat das Laufen einige Zeit in den Hintergrund und ich lief nur, um fit zu bleiben. Seit Mitte 2021 kam der Ehrgeiz wieder zurück. Seitdem trainiere ich wieder strukturiert und strebe für das Jahr 2022 neben dem Verbessern meiner 10 km- und HM-Bestzeit im Juni meinen ersten Marathonstart an.

Bastian Nitz

Instagram: @bastian_ntz
E-Mail: bastian.nitz@die-pacer.com

5 km: 16:22
10 km: 34:29

Strava Profil

Alina Gehendges

Läuferportrait

Meine Leidenschaft, das Laufen, habe ich mit 16 Jahren entwickelt. Davor habe ich viele verschiedene Sportarten, wie z. B. Feldhockey, Reiten und Tennis ausprobiert, jedoch irgendwann immer das Interesse und den Spaß daran verloren. Eine Sache, die ich damals jedoch immer hasste und worauf ich nie Lust hatte, war tatsächlich das Laufen. So meldete ich mich unter anderem häufig beim Hockey-Athletiktraining krank, weil ich keine Lust auf die 2 km Warmlaufrunde hatte und stattdessen viel lieber faul auf dem Sofa rumlag.

Im Jahr 2017 wurde ich jedoch plötzlich immer unzufriedener mit meiner Figur, fühlte mich dick und wollte unbedingt etwas ändern, deshalb meldete ich mich gemeinsam mit meiner Mutter, als Motivation fürs Laufen, bei der Duisburger Winterlaufserie an und trainierte auch gemeinsam mit ihr dafür.

Ich weiß noch genau, wie jeder Schritt eine Qual für mich war und ich spätestens nach 4 km fluchend aufgegeben habe. Dennoch gingen meine Mutter und ich gemeinsam bei der Winterlaufserie an den Start und wir finishten unter anderem den ersten 5 km-Lauf stolz mit einer Zeit von 30 Minuten.

Nach den drei Wettkämpfen war ich zwar stolz, dass ich das durchgezogen habe, gehasst habe ich das Laufen aber immer noch. Da ich aber weiter abnehmen wollte, trainierte ich weiter. Wir legten uns ein Laufband zu und so lief ich jeden Abend, mit Musik auf den Ohren, meine 45 Minuten. Irgendwann merkte ich, dass ich besser wurde, ich wurde schneller und immer ehrgeiziger. Ich entwickelte langsam Spaß für den Sport, jedoch leider auch eine starke Essstörung. So machte es mir zwar Spaß, schnell zu laufen. Der eigentliche Grund, warum ich lief, war jedoch, Kalorien zu verbrennen.

Im Jahr 2019 meldete ich mich dann bei weiteren Wettkämpfen an und finishte dort die 5 km meistens mit Zeiten um die 24-25 Minuten. Plötzlich hatte mich der Ehrgeiz noch mehr gepackt. Durch die Gewichtsabnahme fiel mir das Laufen immer leichter und ich hatte plötzlich das Ziel, immer schneller zu werden.

Allerdings beschäftigte ich mich jetzt immer mehr mit den Figuridealen im Laufsport und hatte irgendwann nur noch den Spruch „Vorne laufen die Bleistifte, hinten die Radiergummis” im Kopf. Bis zu einem gewissen Punkt geht eine Gewichtsreduktion zwar tatsächlich mit einer verbesserten Laufleistung einher, da sich das Kraft-Leistungs-Verhältnis verbessert und sich dies positiv auf die maximale Sauerstoffaufnahme auswirkt. Es darf aber nicht zu viel an Gewicht verloren werden, so wie dies bei mir der Fall war. Ich magerte immer weiter ab, sodass ich mit der Zeit immer kraftloser wurde und ich selbst im Sommer beim Laufen zu frieren begann. So kam es Ende 2019 dazu, dass mir das Laufen verboten werden sollte und ich stattdessen in eine Klinik soll. Dies war der Punkt, an dem es in meinem Kopf „Klick“ machte und ich realisierte, dass das Laufen zu meiner Leidenschaft geworden war und ich es einfach nicht mehr aufgeben kann/will. Also begann ich, an meinem Mindset zu arbeiten und stetig an Gewicht zuzunehmen. Im ersten Corona-Lockdown ging es dann schon wieder bergauf mit mir, sodass ich nun beim bunert Solo Run die 10 km in 00:40:03 Minuten lief. Ich war also 4 Minuten schneller als ein halbes Jahr zuvor, wo ich mein Tiefstgewicht erreicht hatte. Ich begann besser und leistungsorientierter zu trainieren. Als Ausgleich zum Laufen begann ich mit dem Rennradfahren und Schwimmen. Ich wurde nun stetig immer schneller und konnte das erste Mal Kilometerzeiten unter 03:50 min/km laufen.

2020 lernte ich auch Uli kennen und mit der Zeit auch die anderen Pacer über Strava, sowie durch die 2021 organisierten Lauftreffs. 2021 war leider ansonsten läuferisch gar nicht mein Jahr, so begann es mit einem Ermüdungsbruch im Fuß und endete mit einer Stressfraktur in der Hüfte.

Ich denke, dass mir hierbei mein Körper zeigen möchte, dass ich ihn in den letzten Jahren durch das harte Training + Untergewicht eindeutig zu stark gequält habe und einfach komplett überlastet war.

Ich hoffe, dass ich bald wieder ruhig mit dem Laufen beginnen darf, da es mir hilft, einfach mal abzuschalten, den Kopf freizubekommen und es einfach Spaß macht.

Abschließend freue ich mich auf die tolle Zeit mit den Pacern und bin froh, ein Teil der Gruppe sein zu dürfen!

Alina Gehendges

Instagram: @alina_ge22
E-Mail: alina.gehendges@die-pacer.com

5 km: 19:41
10 km: 40:02

Strava Profil

Steven Jusik

Läuferportrait

Sportlich gesehen hatte ich immer irgendetwas, was mir Spaß gemacht hat. In meiner Jugend war es unter anderem das Fußballspielen, auch in einem Verein.

Dann entdeckte ich das Longboardfahren. Laufen ging ich, wenn überhaupt, 20 mal im Jahr. Als junger Bub bin ich immer recht dürr gewesen. Doch mit der Pubertät änderte sich das leider. Ich wog von nun an immer etwas zu viel. Nicht ganz dramatisch, aber irgendwie schämte ich mich zu manchen Zeiten sehr! In den letzten 2 Jahren habe ich mich dann auf das Downhill Mountainbiken konzentriert, doch ich merkte schnell, dass es mit diesem Sport schnell mit einem vernünftigen Leben vorbei sein kann. Immer wieder hörte ich von Hubschraubereinsätzen, Knochenbrüchen und schweren Stürzen. Dies zeigte mir, dass es mir einfach nicht wert ist, obwohl diese Sportart sehr viel Spaß macht.

2020 an Halloween war für mich ein ganz schwarzer Tag. Das erste Mal ist jemand aus meinem Leben getreten. Mein Opa. Mein einziger Opa. Ich ließ mich enorm fallen, trank nur noch Alkohol und hatte eine „Alles-egal-Einstellung“. Anfang 2021 nämlich, klischeehaft im Januar, hat mir mein Gewissen in den Arsch getreten. Ich muss mich ändern! Zudem schnürte ich mir ganz normale Turnschuhe und fing an, zu laufen. Und das mit über 18 Kilo mehr auf den Rippen.

Schnell merkte ich: Hey, das Laufen lässt dich ja nicht mehr los. Irgendwie hielt mich etwas beim Laufen. Ich startete Virtual Challenges. Im Rahmen der Ruhrpott Winter Challenge gelang mir etwas Großes. Innerhalb von 3 Monaten absolvierte ich im Januar 10 km, im Februar 15 km und im März 21,1 km am Stück! Wow. Ich bin wohl nicht so schlecht im Laufen. Schnell wurden sich teure adidas-Schuhe für 140 € – bis dato meine teuersten Schuhe – zugelegt.

Ich wollte immer mehr!

Aus immer mehr wurde noch mehr und aus noch mehr wurde immer mehr! Mein allererster Wettkampf – der bunert Solo Run im Grugapark Essen: 5 km in 00:24:11 Minuten – Platz 139 von 283 Teilnehmern! Ich habe mich sehr geehrt gefühlt. Die Pacer lernte ich durch deren Lauftreffs kennen. Bis dato bin ich nie in Gruppen gelaufen. Ich trainierte sehr hart an mir und meinem Laufverhalten. Dann kam Tag X. Schlossparklauf in Moers: 5 km in 00:21:54 Minuten – mein größter Erfolg bis jetzt. Doch, ein weitaus größerer Erfolg für mich: 18 kg Gewichtsabnahme im Jahr 2021. Bis zum Frühling 2022 sollen es noch mal 8-10 Kilo werden. Bei einem Spendenlauf, welchen ich alleine organisierte und mit ein paar Freunden 22 km in 2 Stunden laufen konnte, hätte das Jahr nicht besser enden können! Doch versüßt wurde mein Jahresende mit dem Beitritt in einen Laufverein: Ayyo Team Essen e.V. Ich wurde herzlich empfangen und bin motivierter denn je. Ich dachte mir: Was kann jetzt noch kommen?

Doch als mich Uli und Marvin in der Weihnachtszeit anriefen und sagten: ,,Wir wollen dich!“ Ab dem Zeitpunkt bin ich aus allen Wolken gefallen. Mein schönstes Jahr in meinem Leben. Trotz Corona habe ich mehr geschafft als ich mir jemals erträumen hätte können.

Meine Ziele für 2022 sind, sich auf 10 km der 40 Minuten-Marke anzunähern und meine 5 km-Bestzeit zu verbessern.

Ich möchte einfach viel Spaß mit meinen Pacer-Kollegen und Kolleginnen haben und irgendwann mal in meinem Leben auf einem Podestplatz stehen.

Dafür bin ich bereit, sehr hart zu arbeiten!

Auf eine tolle Zeit!

Steven Jusik

Instagram: @germanjogg
E-Mail: steven.jusik@die-pacer.com

5 km: 22:30
10 km: 46:54

Strava Profil